SERVICE I WISSEN I BERATUNG I GRUNDLAGEN SCHLAF

Weil wir was von GUTEM SCHLAF verstehen!

CHWALA - Ihr Schlafprofi.

Matratzen und die richtige Pflege

1. Um die Haltbarkeit einer Matratze zu verlängern und diese hygienisch zu halten, sollten Matratzen gut gelüftet und regelmäßig, möglichst monatlich, gewendet werden.

2. Die meisten Matratzen können auch längs gedreht werden, wenn sie nicht ausdrücklich eine bestimmte Liegerichtung verlangen.
Hier achten Sie bitte auf die Vorgaben des Herstellers.

3. Bei Bedarf kann man die Matratze mit einer weichen Bürste oder einem leicht feuchten Schwamm abbürsten, auf keinen Fall klopfen oder saugen, weil hierdurch die lose aufeinanderliegenden Schichten des Bezugs in Mitleidenschaft gezogen werden.

4. Besonders für Allergiker ist es wichtig, den Bezug abzunehmen und zu waschen. Dabei sind die Pflegehinweise des Herstellers zu beachten.
Am leichtesten abziehen kann man den Bezug, wenn er einen umlaufenden Reißverschluss besitzt.

5. Auch bei bester Pflege sollte eine Matratze aus hygienischen Gründen nach acht bis zehn Jahren Gebrauch ausgetauscht werden.

Ratschläge für guten und gesunden Schlaf

Einfachste Mittel sind of die besten. Es gibt zwar keine allgemeingültigen Empfehlungen aber jeder kann selbst herausfinden, was für ihn am besten ist. Geduld und Einfallsreichtum können zum Erfolg führen. Wichtig ist ein Einschlafritual mit regelmäßigen Einschlaf- und Aufstehzeiten. Der Körper kann sich so an einen gewissen Rhythmus gewöhnen.

Mittagsschläfchen sollten ca. 20 –30 min. dauern und nicht nach 15 Uhr sein, sonst kann der nächtliche Schlaf beeinflusst werden.

Alkoholische Getränke als „Einschlafhilfe“ können zwar das Einschlafen fördern, stören aber die nächtlichen Schlafphasen und führen nicht zum gewünschten Ergebnis.

Der Kaffee nach dem Abendessen ist ebenfalls nicht zu empfehlen, auch wenn viele Menschen diesen nicht als „einschlafhemmend“ empfinden, so hält die Wirkung des Koffeins bis zu 14 Stunden an und beeinflusst den Kreislauf.

Eine angenehme und entspannende Schlafumgebung ist ebenfalls sehr wichtig. Temperatur, Licht ausreichende Sauerstoffzufuhr und die Geräuschkulisse sollten berücksichtigt werden. Elektronische Geräte in unmittelbarer Umgebung können den Schlaf stören. Auf den beliebten Fernseher am Fußende sollte daher verzichtet werden.

Entspannen Sie am Abend bevor Sie ins Bett gehen. Entladen Sie sich Ihrer Sorgen und Tagesaktivitäten und lassen Sie Ihren Körper und Geist entspannen. Hören Sie sanfte Musik, treiben Sie Sport oder lesen Sie ein wenig.

Schlafen ist Lebensgrundlage

Schlafen ist seit Beginn der Forschung mehr als ein Phänomen für Wissenschaftler sämtlicher Genre. Schon in der frühen Menschheits-geschichte finden wir „Schlafforscher“, so beschäftigt das Thema „Schlaf“ die Traum-deuter, Philosophen und Ärzte bis heute. Heute wissen wir, dass Schlaf kein rein passiver Zustand ist, vielmehr ist Schlaf ein wichtiger Regenerations-prozess.

Schlafen ist ungemein wichtig für uns und unseren Organismus.

Unser Körper arbeitet während wir schlafen sehr hart, um schädliche Stoffe abzubauen, Zellen zu erneuern und die Energiespeicher neu aufzufüllen. Auch das Gehirn ruht. Im Schlaf wiederholt unser Gehirn, was es am Tag zuvor gelernt hat, um es sich besser einzuprägen. Schlafmangel macht krank: physisch und psychisch!

Was zeichnet gesunden Schlaf aus?

Gesunder und erholsamer Schlaf ist von mehreren Faktoren abhängig. So sind neben der geeigneten Matratze und der anatomisch richtigen Lagerung des Schläfers weitere Faktoren von sehr entscheidender Wirkung. Wir wollen uns in dieser Abhandlung auf die wesentlichen Faktoren bei der Wahl der richtigen Zudecke und des entsprechenden Kopfkissens beschränken, unter diesen Gesichtspunkten kann wie folgt festgehalten werden: Um gesund, das heißt erholsam, regenerativ Schlafen zu können, muss das richtige Schlafklima, die richtige Umgebung und entsprechende Lagerung des Kopfes gewährleistet werden. Hierzu tragen die richtige Zudecke und das Kopfkissen entscheidend bei. Die Umgebungstemperatur der Betthöhle sollte nahe an der Körpertemperatur liegen, um ein Auskühlen des Körpers zu vermeiden. Die in der Nacht ausgeschiedene Feuchtigkeit soll schnell vom Körper hinweg transportiert werden. Die richtige Lagerung des Kopfes, möglichst frei von Gegendruck und anatomisch korrekt, ist entscheidend für die Regeneration von Körper und Geist, schützt vor Verspannungen und optimiert den Transport wichtiger Botenstoffe innerhalb der Nervenstränge.

 

Der Schlaf aus medizinischer Sicht

Beinahe jeder Zweite in Deutschland beklagt, dass der nächtliche Schlaf nicht so regenerativ ist, dass er morgens entspannt und ausgeruht aufstehen kann. Ungefähr jeder Vierte hat Einschlafschwierigkeiten und wacht nachts des öfteren grundlos auf. Zehn Prozent haben immerhin so große Schlafstörungen, dass sie ihren Alltag nicht mehr richtig bewältigen können.

Obwohl wir etwa ein Drittel unseres Lebens schlafend verbringen, ist der Schlaf an sich noch weitgehend unerforscht. Man nimmt an, dass sich im Schlaf der Gehirnstoffwechsel erholt. Das vegetative Nervensystem fährt das Herz, die Muskulatur und die Atmung „herunter“. Somit wird angenommen, dass der Schlaf der Regeneration und Erholung dient. Während des Schlafens durchleben wir verschiedene Phasen. Diese Phasen sind traumlose Tiefschlafphasen oder Traumphasen, sogenannte REM-Phasen. Mittlerweile hat man herausgefunden, dass jede dieser Phasen ca. 90 Minuten anhält. Um einen erholsamen Schlaf zu haben, ist es wichtig, dass diese Phasen ungestört durchlaufen werden können.

Die Gründe für Schlafstörungen können vielschichtig sein. Organische, psychische Störungen bzw. Probleme oder auch Umwelteinflüsse spielen auch „im Schlaf“ eine erhebliche Rolle und rauben so manchem die verdiente Erholung.

Wie wichtig das richtige Bett für einen erholsamen Schlaf ist, ist für die meisten Menschen heute keine Frage mehr. Dennoch wird die „Schlafunterlage“ heutzutage immer noch stiefmütterlich behandelt oder gerät in Vergessenheit. Reifen, Handys, sogar Autos werden in der heutigen Zeit regelmäßig erneuert, aber viele Matratzen und Lattenroste sind noch „erste Garnitur“. Die meisten wissen gar nicht, wie alt „Ihre“ Matratze ist. Älter als 7-10 Jahre sollte eine Matratze aus medizinischen und hygienischen Gründen nicht sein. Auch die Empfehlungen für Matratzen und die technischen Neuheiten haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt.

Aber eins ist besonders wichtig, vor allem wenn bereits Beschwerden bestehen, aber auch zur Vorbeugung sollte man immer beachten: nur die individuelle Beratung und Anpassung kann zu dem ersehnten, erholsamen Schlaf beitragen.

Weil guter Schlaf Lebensqualität ist. Beratung, Probeliegen und mehr.

CHWALA Günther